Image and video hosting by TinyPic


Gedankenvergewaltigung.


  Startseite
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Links
   
   "Die Fliegenden Homberger"
   myspace.com/codycaro
   Lara



http://myblog.de/codycaro

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Der Tag an dem mir ein Handy auf den Kopf fiel

Da sagt der Wetterfrosch: "Es gibt Schnee und Sturm", schon kollabiert das Verkehrssystem der Deutschen Bahn. Äste stürzen auf Gleise, Dächer stürzen im Bahnhof ein, und so weiter und so fort.
Nun, letztendlich habe ich am Freitag noch halbwegs Glück gehabt. Morgens hatten meine Züge nur 40-50 Minuten Verspätung und ich bin schließlich nur 5 Minuten zu spät ins Seminar gekommen. Was soll ich da meckern?
Und nachmittags zurück bin ich nur eine Stunde später, als es normalerweise der Fall gewesen wäre, nach Hause gekommen.
Das große Chaos am Duisburger Hauptbahnhof ist mir glücklicherweise erspart geblieben. Auch den Ausfall der Straßenbahnen und Stau auf der Autobahn (fall ich mit der 926 nach Hause gefahren wäre) habe ich "verpasst".
Insgesamt: Es hätte schlimmer kommen können.
Schließlich hatte dieser Freitag auch noch genug andere Tücken. So wollte ich meine Mediävistik-Klausur bei einer Dozentin abholen und diese haute mir erstmal eine recht schlechte Note um die Ohren. Ich war ziemlich schockiert. Beim besprechen der Klausur fiel der guten Dame aber auf, dass sie zum einen Punkt vergessen und zum anderen meine Note völlig falsch berechnet hatte! So kam am Ende netterweise doch noch ein erfreuliches Ergebnis raus.
Diese Besprechung dauerte nun auch etwas länger, weshalb meine Kommilitonin Julia und ich nicht mehr zur Literaturgeschichts-Vorlesung auf den anderen Campus fuhren (nebenbei bemerkt: der andere Campus liegt noch höher auf dem Berg und es schneite doch ganz ordentlich). So konnte ich früher nach Hause fahren (Naja, früher kam ich aber, wie bereits erwähnt, nicht zu Hause an...).
Und im Zug passierte dann das Highlight meines Tages. Nichtsahnend saß ich so im Zug, schaute mir aus dem Fenster die verschneite Landschaft an, als mich plötzlich etwas auf den kopf traf. Herje, wer warf denn da mit Gegenständen um sich? Ich fasste den Gegenstand, der mir den Rücken hinunter auf den Sitz gerutscht war und stellte zu meinem Erstaunen fest: Es war ein Handy! Doch als ich aufstand und in den Sitzabteilen hinter mir nach einem Besitzer schaute, meldete sich niemand. Merkwürdig.... Wo konnte das Handy sonst herkommen? Nur noch von der Gepäckablage über mir. Aber wäre das Handy dann nicht schon viel eher von den Gitterstäben gerutscht? Der Herr, der neben mir saß, ampfahl mir, das Handy mitzunehmen und die Nummern daraus anzurufen um so den Besitzer zu ermitteln. Das hielt ich für eine gute Idee. Ach, und was wäre, wenn der Besitzer ein ziemlich gut aussehender junger Mann in meinem Alter wäre? Und er würde sich dann am Ende mit einem romantischen Abendessen bei mir bedanken? Nun... der Besitzer meldete sich schließlich selber: Die Mutter des kleinen Jungen, dem das Handy gehört, rief auf diesem an. Sie dachte natürlich das Handy wäre geklaut worden. Ich konnte sie beruhigen. Jetzt werde ich der Familie das Handy natürlich zurückschicken. Aus der Traum vom gutaussehenden Handybesitzer...
22.11.08 20:53
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung